Samstag, 26. Oktober 2013

Tauranga Arts Festival

10 Tage und 10 Nächte steht ab sofort alles im Zeichen der Kunst - ob Musik, Tanz, Malerei, Rhetorik oder Mode; für jeden ist etwas dabei. Hier ein paar kleine Eindrücke aus unserem verlängerten Labour Weekend :)

Freitag, 25. Oktober 2013

Da sind wir wieder... :)

Sooo, ihr lieben Leute! Jetzt habe ich endlich mal Zeit, euch von meinen zwei ereignisreichen Wochen zu berichten. Ich war dabei stehen geblieben, wie Lisa, Stephan und ich aus einem Flugzeug sprangen. Aber nach dem Nervenkitzel folgte wieder der Alltag. Unsere fünfte Woche als Au Pairs bei der Familie Castle brach an. Am Montag wurde die Lisa allerdings krank, sodass ich für uns beide arbeiten musste. Aber meine Arbeitswoche sollte nicht allzu lang werden. Am Mittwoch Abend verkündeten wir der Familie, dass wir den Job kündigen wollten. Und das aus einem guten Grund; als wir dem Job schon zugesagt hatten, wurde uns von dem Vater erzählt, die Kinder hätten Läuse. Wir müssten uns aber nicht sorgen; die Angelegenheit wäre in einer Endphase und wir sollten einfach darauf achten, jeden Tag unsere Haare zu waschen. Zu dieser Zeit war mir das Ganze schon sehr unangenehm. Läuse sind immerhin das Letzte, das man während seiner Reise mit sich herum tragen möchte. Aber wir sorgten u s nicht allzu sehr darüber. Noch nicht. Die Wochen vergingen und es geschah nichts. Auch wenn Lisa und ich das Thema immer wieder ansprachen und die Kinder auch mit einem Mittel behandelten, fanden wir immer wieder neue Nissen auf den Köpfen der Kinder. Die Eltern nahmen die Angelegenheit anscheinend noch nicht einmal halb so ernst wie wir. Schon sehr früh machten Lisa und ich uns aus: finden wir auch nur eine Laus bei uns, gehen wir. Sofort. Und der Tag kam leider auch. Am Dienstag Abend nach unserem Taupo-Wochenende fand Lisa eine Laus auf meinem Kopf und ich eine bei ihr. Somit stand für uns fest: wir gehen. Wir hatten uns sowieso nie sehr willkommen und wohl gefühlt. Manchmal wurde mit uns geredet wie mit kleinen Kindern, die Eltern hatten sich nie für uns interessiert und wir fühlten uns mehr wie niedere Arbeitskräfte als Familienmitglieder. Am nächsten Abend kündigten wir also. Und plötzlich zeigte die Gastmutter ihr wahres Gesicht. Wir seien sehr egozentrisch,  seien ihr eh nie eine große Hilfe gewesen (die Woche davor hatte sie noch geweint und sich dafür entschuldigt,  dass sie sich bisher noch nie für unsere große Hilfe bedankt hatte) und wir sollten doch bitte gleich morgen gehen - selbstverständlich könnten wir nicht so lange bleiben, bis wir etwas Neues gefunden haben. Und das war der Moment, in dem ich mir 100% ig sicher war, dass es die richtige Entscheidung gewesen war, den Job zu kündigen. Mehr erleichtert als betrübt packten wir noch am selben Abend unsere Rucksäcke, um dann am nächsten Morgen abzureisen. Die Abreise verlief dann aber anders als erwartet. Wir waren gerade aufgestanden und hatten uns angezogen, da klopfte die Gastmutter an unserer Tür. Sie habe da noch eine Rechnung für uns, sagte sie. Das fanden wir sehr komisch. Sie schuldete uns doch noch Geld. Lisa wartete noch auf ihren Gehalt von letzter Woche, mir schuldeten sie noch einen großen Betrag durch Tanken und diverse Einkäufe sowie meinen Gehalt von anderthalb Wochen. So genau und bürokratisch, wie unsere Gastmutter war, gab sie uns eine Liste von unseren letzten Arbeitsstunden, meinen Tankrechnungen sowie einer Rechnung für eine zweiwöchige Day Care in Höhe von fast $1000. Da wir früher gingen als abgemacht, so verkündete sie uns, seien wir ihr schuldig, die Day Care zu bezahlen, die sich statt unser um die Kinder kümmere, bis sie ein neues Au Pair Mädchen gefunden habe. Lisa und mir klappte die Kinnlade herunter. Damit hatten wir beide nicht gerechnet. Es war nie die Rede davon gewesen, dass bei vorzeitiger Abreise solche Kosten auf uns zukämen. Wir hatten auch nie einen Vertrag gehabt, der so etwas festlegte. Diskutieren half auch nicht - wir sollten unser Geld, das sie uns schuldete, nicht bekommen. Ganz im Gegenteil - wir sollten ja noch etwas bezahlen. Sprachlos und wütend verließen wir das Haus der Castles ohne ein Wort des Abschieds. Wir kamen erst einmal im YHA Tauranga unter. Dort trafen wir auch auf offene Ohren für unser Problem und wir wurden zu einer Anwältin geschickt, die uns vielleicht helfen könnte. Sie beschäftige sich auch sehr intensiv mit unserem Fall und versprach uns, dass wir unser Geld zurück bekämen. Noch besser sogar; wir hatten einen Anspruch auf einen Mindestlohn, der uns nicht bezahlt wurde. Unsere Situation war also doch nicht so aussichtslos. Es sollte allerdings 3-4 Wochen dauern, um den Fall und die Rechtslage zu prüfen. Aber nach jedem Regentag kommt folglich wieder der Sonnenschein. Schon kurze Zeit nach unserem Auszug aus dem Amerikanderhaus fanden wir ein Hostel hier in Tauranga, das uns einen Job in einem Kiwi- und Avocadopackhaus von Apata vermitteln konnte. Wir glücklichen. Das Apple Tree Backpackers ist zwar kleiner, um einiges dreckiger und enger als das YHA, in dem wir zuvor waren, aber wir bezahlen auch deutlich weniger Geld für die Unterkunft und alles ist viel familiärer. Der Besitzer ist ursprünglicher Samoanerund voll entspannt. An unserem Ankunftstag, dem Samstag, war er bereits um halb sechs Uhr abends betrunken, seine Frau, eine ehemalige Grundschullehrerin, putzt (nicht gerade gründlich) ungefähr einmal die Woche in ihren hochhackigen Schuhen das Hostel und fast jedes Wochenende gibt es, ob mit oder ohne Grund, eine Party im Hinterhof mit Musik, Sushi und Karaoke. Die Bewohner sind zu 80% deutsch, aber man versteht sich gut und versucht, sich auch mit den Nicht-Deutschen (welche aus drei Franzosen, zwei Asiaten und einer Amerikanerin bestehen) zu verständigen. Am Sonntag fuhr das gesamte Hostel an den Mount Maunganui Beach und genoss den sonnigen Tag. Da Neuseeland geografisch gesehen sehr nahe am Ozonloch liegt und die Ozonschicht hier ziemlich dünn ist, ist die Sonne sehr aggressiv. Dadurch ist Neuseeland auch das Land mit der größten Hautkrebs-Rate. Man muss echt aufpassen, dass man immer genügend eingecremt ist - ein Sonnenbrand kann hier sehr gefährlich werden. So leichtsinnig, wie kleine Mädchen wie ich nunmal aber sind, cremte ich mich überall ein, nur am Bauch nicht. Mein Experiment, mir von Lisa einen Sonnencreme-Handabdruck auf dem Bauch machen zu lassen, brachte mir am Ende dieses Tages auch die Erkenntnis, dass man sich unbedingt eincremen muss; ihre Hand war auf meinem Sonnenbrand klar und deutlich zu sehen (Achtung, bitte nicht nachahmen. Neuseeländischer Sonnenbrand kann schmerzhaft sein :/ ). Am Montag, unserem ersten Arbeitstag, wurden wir in das große Geheimnis des Kiwisortierens eingeführt. Die Kiwipflücksaison findet um den April herum statt. Danach werden die Kiwis sortiert, verpackt und in Kühllager gebracht, wo sie bis zum Oktober verweilen, um dann noch einmal sortiert, verpackt und ins Ausland verschifft zu werden. Und dort begann unsere Arbeit:   Man steht an einem Laufband, bekommt eine Kiste voller Kiwis und sortiert die schlechten aus. Dazu nimmt man beide Enden der Kiwi in Daumen und Zeigefinger, sucht nach Druckstellen, rollt sie dann über die Handfläche und tastet sie nach weichen Stellen ab. Ist eine Kiwi weich oder besitzt kleine Druckstellen, fällt sie schon unter den Begriff "schlecht" und wird aussortiert. Es braucht ein wenig Übung, herauszufinden, welche Kiwi zu weich ist und welche gut genug, um den 6-wöchigen Weg nach Europa bzw. den 3-wöchigen Weg nach Asien zu überstehen, ohne zu faulen. Man muss sehr gründlich und schnell arbeiten, um den Anforderungen gerecht zu werden. Deswegen wurde unsere Arbeit anfangs noch von einem Supervisor gecheckt. Leider war dieser nicht zufrieden mit uns uns "degradierte" uns schon nach zwei Stunden in die Avocadoabteilung. Ich fühlte mich wie ein Versager :D Allerdings machte mir die Arbeit im Avocadopackhaus dann mehr Spaß; man steht wieder an einem Laufband und vor sich hat man einen leeren Karton, den man mit Avocados füllen muss, die einem aus einer Öffnung des Laufbands förmlich entgegen geschleudert werden. Es ist keine sehr anspruchsvolle Arbeit, allerdings denkt man nach 9 Stunden am Laufband Stehen, auf große, weiße Lagerhallenwände Starren und im Akkord Avocados Einsortieren, man müsse sterben. Aber der Zweck heiligt die Mittel; jede Stunde Arbeit bedeutet $13,75 Brutto. Man lernt, dankbar dafür zu sein, den ganzen Tag an einem blöden Laufband zu stehen und blöde Avocados einzusortieren. Man ist aber auch dankbar darüber, diesen Job nicht bis ans Ende seiner Tage ausüben zu müssen. Mein persönlicher Traumjob wäre es nicht, aber ich bin froh, diese Erfahrung machen zu können. Zudem sind die Haarnetze, die man aus hygienischen Gründen tragen muss, einfach unschlagbar fesch ^^ Und man darf sich die aussortierten Avocados und Kiwis mit nach Hause nehmen.   Jetzt haben wir erst einmal bis einschließlich Montag frei; es ist Labour Weekend. Lisa und ich haben schon Kiwisaft und Kiwieis gemacht, morgen backen wir Brot - endlich wieder selbst gemachtes, deutsches Brot! *_* Ich hoffe, euch geht es gut und wir hören uns bald wieder. Bis dahin, tüdelü :)

Sonntag, 13. Oktober 2013

Über den Wolken...

...muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,
Blieben darunter verborgen und dann
Würde, was uns groß und wichtig erscheint,
Plötzlich nichtig und klein.

Jeder kennt bestimmt das Lied von Reinhard Mey. Es verfolgte mich das gesamte Wochenende. Unser Plan war eigentlich ganz einfach. Wir wollten nach Taupo fahren und ein bisschen Action erleben. Und schon waren auch drei Betten im YHA gebucht.
Für Samstag hatten wir das Tongariro Alpine Crossing  angesetzt. Dies ist ein ca. 19,4km Wanderweg, der durch den Tongariro National Park führt und einen ganze Tag in Anspruch nimmt. Man kann dabei aktive Vulkankrater, thermale Ströhmungsöffnungen, blaue Seen, Urwälder und - für mich sehr reizend - den Mt Ngauruhoe (auch als Mount Doom bekannt), der den Machern von Herr der Ringe als Schicksalsberg diente. Das Tongariro Alpine Crossing ist also ein Muss für jeden, der Abenteuer liebt. Allerdings müssen die Wetterbedingungen auch gut sein, denn es ist sehr gefährlich, bei Regen oder starkem Wind den Walkway in den großen Höhenlagen zu wagen. Und natürlich hatten wir kein Glück mit dem Wetter. Es hatte sich Regen angekündigt...
Was macht man also bei schlechtem Wetter in einer Stadt, die man größtenteils schon kennt? Genau. Man besucht alte Bekannte! Erinnert ihr euch noch an Trish? Die Lady, die ihren Ehemann verloren hatte und der wir dabei geholfen hatten, ihr Haus wieder auszumisten? Wir trafen uns mit ihr und ihrer neuen Helferin in einem Café und erzählten uns gegenseitig, was wir bisher so erlebt hatten. Wie sehr hatte ich diese Frau vermisst! Aber das war nicht das einzige, was wir an dem Tag noch machten. Es ging zu Craters of the Moon (eine Kraterlandschaft, hervorgerufen durch unterirdische, thermale Aktivitäten) und zu den Aratiatia Rapids (mehrere Male am Tag wird Wasser aus dem Aratiatia Lake gelassen und die dahinter liegenden Rapids geflutet - ein echtes Spektakel!). Der Tag war also keine Verschwendung, auch wenn wir nicht unseren ursprünglichen Plan in die Tat hatten umsetzen können.

Aber nach jedem "schlechten" Tag kommt auch ein Morgen. Und für diesen Tag, den Sonntag, hatten wir etwas ganz Besonderes Augenmerk geplant. Ihr könnt es euch schon denken. Die Rede ist von Skydiving, Fallschirmspringen. Taupo ist sehr bekannt dafür, dass man dort Fallschirmspringen kann.man wird in 3000-5000m Höhe uber dem großen Lake Taupo aus einem Flugzeug geworfen und landet dann nach gewisser Zeit auf einer Wiese nahe des Airports. Klingt doch schonmal spannend. Bis es aber endlich losgehen konnte, mussten wir vier Stunden warten. Der Wind war einfach zu stark für einen Sprung. Gegen vier Uhr nachmittags ging es dann aber endlich los. Wir bekamen rote Ganzkörperkondome angezogen, Mützen, Geschirre und Schwimmwesten umgeschnallt und einen Profi zugewiesen, der uns während unseres Sprunges begleiten, beschützen, führen und fotografieren sollte. Es ging alles so schnell. Kaum saßen alle im Flieger, hob er auch schon ab und wir flogen den Wolken entgegen. Mein Guide hieß Brad und er meinte, mir die ganze Zekt Angst machen zu müssen. Haha. Der Doofe. Aber mal ehrlich, der Kerl war richtig nett. Bei 12000 ft, das sind umgerechnet 3657.6m, stoppte dann das Flugzeug und immer paarweise fielen wir, im wahrsten Sinne des Wortes, aus den Wolken.
Dieses Gefühl kann man kaum beschreiben. Ca. 20sec im freien Fall hat man nicht einmal die Gelegenheit, Angst zu entwickeln. Man ist einfach überwältigt von der Geschwindigkeit des Fluges, von der Schönheit der Welt unter einem und dem Wind, der einem die Haut aus dem Gesicht drückt (was auf Bildern, so musste ich später feststellen, dann ziemlich bescheuert aussieht! :D). Bei 5000ft, 1524m, öffnete Brad dann den Fallschirm und wir glitten langsam dem Boden entgegen, über uns Sonne und Wolken, unter uns der Lake, auf dem die Sonne Lichtspiele zauberte, und die Stadt Taupo. Alles war so klein und unbedeutend, dass es einem den Atem verschlug.
Leider sehr unelegant war dann unsere Landung. Brad und ich, noch aneinander fest gekettet, taumelten herum wie ein paar betrunkene Marienkäfer. Aber der Adrenalinschub bewirkte, dass es einem nicht peinlich war, und so lächelten wir alle noch einmal überglücklich in die Kameras.
Danke, Taupo Tandem Skydiving, für die netten Mitarbeiter, das viele Geld, was ich lassen musste und dieses unvergessliche Erlebnis!

Sonntag, 6. Oktober 2013

Back to the 60s!

Und wieder begann ein Wochenende voller Abenteuer für uns!
Los ging es Samstag Mittag, wir fuhren Richtung Matamata (die Hobbitstadt, in der wir schon einmal waren), um die Wairere Falls zu besichtigen. Im iSite, dem Besucherzentrum, das es eigentlich in fast jeder Stadt gibt (dieses war aber besonders, denn es war ein Hobbithaus und besaß eine Gollum-Statue!), wollten wir eigentlich nur nach dem Weg fragen, gingen dort drinnen aber - und das nicht zum ersten Mal - in einer großen Gruppe von asiatischen Touristen unter. Diese kleinen Menschen sind auch überall. Und vor allem ist es immer recht niedlich anzuschauen, wie sehr sie sich über jede Art von Touristenattraktion freuen. Im Schnitt machen sie auch geschätzte 1000 Bilder mehr als so ein europäischer Backpacker, was dazu führt, dass der europäische Backpacker höflich gefühlte 40min darauf wartet, dass der asiatische Touri seine 1345 Bilder von solch einer Gollum-Statue geschossen hat, um dann selbst ein einziges zu machen.
Mit einer Karte von Matamata ging es also zu dem Wairere Falls Walking Track. 45min Weg zum ersten Lookout hörten sich nicht viel an. Vielleicht lag es auch an unserer mangelnden Ausdauer. Jedenfalls krackselten wir mehr den Weg zu den Falls hoch als alles andre. Schweißtreibend und abenteuerreich war der Aufstieg - es ging über Brücken, riesige Steine, Flüsse und elendig viele Treppen hoch (und ich muss sagen: Neuseeländer bauen doofe Treppen! Die lassen sich sehr schlecht besteigen!)
Aber die Mühe hatte sich gelohnt;
1., weil wir uns ein bisschen sportlich betätigen konnten und
2., weil die Aussicht einfach bombastisch war (wie das Bild vielleicht annähernd zeigen kann)!
Die Wairere Falls sind 153m hoch und somit die höchsten Wasserfälle der ganzen Nordinsel. Ich muss zugeben, das waren die schönsten Wasserfälle, die ich bisher in Neuseeland gesehen habe :)
Der Abstieg war dann in nur der Hälfte der Aufstiegszeit getan und weiter ging es nach Te Aroha, einem kleinen Städtchen nördlich von Matamata. Wir checkten in einem kleinen, aber feinen YHA Hostel ein. Wir hatten ein Mädchenzimmer mit eigenem Badezimmer, einer Gartenanlage und Hängematten, auf denen wir, gemütlich und mit einem Buch bewaffnet, den Sonnenuntergang genossen. Einfach herrlich!
Am nächsten Morgen erkundeten wir dann die Stadt - und fühlten uns, als hätten wir eine Zeitreise in die 60er Jahre gemacht! Die Häuser hatten einen alten Stil und viele Läden waren aufgrund des Ruhetages geschlossen, aber an deren Außenwänden hingen Lautsprecher, aus denen Musik von Elvis spielte. U ser Bild von dr Stadt wurde noch verstärkt, als wir überall in den Straßen Oldtimer entdeckten und von einem netten Kiwi-Mann zu einem Live Musik Event eingeladen wurden. Aber vom interessanten Vibe der Stadt ging es erstmal ins Buschland. Wir wollten den Mount Te Aroha besteigen (952m). Oder sagen wir lieber, wir hatten es vor. Leider verliefen wir uns im Wald und irrten, halb orientierungslos, anderthalb Stunden zwischen Farnpflanzen und Spinnenweben umher. Urgh. Zum Glück fand Lisa unterwegs einen Stock, den sie vor sich her schwang, um Spinnenweben zu beseitigen. Sie sah eher aus wie eine Katholikin, die mkt ihrem Priesterstab das Buschland heiligte ^^
Demnach waren wir auch sehr froh, als wir zurück in die Stadt kamen und uns in das Palace Hotel setzen konnten, wo schon die Acoustic Challenge begonnen hatte. Künstler aus Morrisville und Te Aroha traten, nur mit Gitarren und ihren Stimmen bewaffnet, gegeneinander an. Das Genre reichte von Blues bis zu Rock'n'Roll und erinnerte ebenfalls stark an die 60er. DAS WAR MUSIK! Ich war gefesselt von den Emotionen, von der Stimmung, die in der Luft lag, von der Freundlichkeit und Sorglosigkeit der Menschen, von dem Spaß, den die Musik machte, von der Zeitreise, .... einfach von allem.
So war es auch wirklich schade, als wir am Abend wieder zurück nach Tauranga fahren mussten. Was uns bleiben wird, sind die Bilder, die schönen Erinnerungen an diese einzigartige Stadt, der Muskelkater vom vielen Krackseln und die coolsten Brillen, die man in einem Laden überhaupt kaufen kann!
Nächstes Wochenende steht etwas ganz Außergewöhnliches an. Ich verrate noch nicht, was. Gebe aber schon einmal zwei Stichwörter:
Adrenalinschub und Nervenkitzel!
Schaut also nächste Woche wieder rein, es wird sich lohnen. Tüdelü :)

Sonntag, 29. September 2013

Glühwürmchen :)

Hallo, ihr Lieben!
Es gibt wieder etwas zu berichten. Und zwar verbrachten wir dieses Wochenende in Waitomo, welches man mit dem Auto von Tauranga aus in circa zwei Stunden erreichen kann. Waitomo bedeutet: "Wasser, das in ein Loch im Boden eindringt". Naja, als ein "Loch" hätte ich es persönlich nicht umschrieben. Denn um das Dörfchen Waitomo findet man zahlreiche Höhlen. Die drei größten sind die Ruakuri Cave, die Aranui Cave und die Glowworm Cave.
Für Samstag hatten wir eine Tour durch alle drei Höhlen gebucht. Mit unsrem Glück natürlich wieder zum Schnäppchenpreis! Die Tour begann in der Ruakuri Cave. Der größten der drei Höhlen. Ein neu gebauter Eingang, der spiralförmig in die Tiefen der Erde führte, war schon unser erstes Highlight (auf dem Bild unten sieht er aus wie eine Ansammlung vieler rötlicher Lichter). Wir gelangten durch einen Tunnel in die Höhle selbst, welche voll von Stalagtiten und Stalagmiten war (zur Erinnerung: Stalagtiten hängen von der Decke herab, Stalagmiten schießen aus dem Boden). Die Bilder, die diese formten, ließen kleine Touri-Augen groß leuchten! Besonders spannend wurde es dann an einer nicht beleuchteten Stelle der Höhle. Man sah nach oben an die Decke und entdeckte viele kleine leuchtende Pünktchen, die wie Sterne am Himmel aussahen. Glühwürmchen. Aber später mehr dazu ;)
Nach zwei Stunden kamen wir zurück ins Tageslicht - und tauchten wieder hinab in eine Höhle: die Aranui Cave. Diese war viel kleiner als ihr Vorgänger, aber trotzdem alles andere als langweilig. Sie könnte die Rübeländer Tropfsteinhöhlen jederzeit in den Schatten stellen! Sie ist eine geologische Seltenheit und gilt als eine der schönsten Höhlen Waitomos.
Unsere letzte Tour fand dann in der Glowworm Cave statt.
Maori-Stämme wussten schon damals von ihrer Existenz, behielten dieses Geheimnis allerdings für sich, bis Häuptling Tane Tinorau 1887 von dem englischen Landvermesser Fred Mace überredet wurde, die Glowworm Cave zu erkunden. Sie ließen sich auf einem Floß aus Flachsstämmen auf dem Waitomo River, mit Kerzen als einziger Lichtquelle, in die Höhle hineintreiben. Langsam gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit. Und was erblickten sie? Tausende und abertausende von Glühwürmchen! Seit 1889 ist die Höhle für Besucher geöffnet. Viele der heutigen Angestellten der Glowworm Caves sind direkte Nachfahren von Häuptling Tane Tinorau. Und nun standen wir davor. Hinein ging es in die Höhle, vorbei an einigen interessanten Steinformationen, durch eine große Halle (in der sogar Konzerte abgehalten werden; selbst Katy Perry war schonmal dort!) und rein in die totale Dunkelheit. Wir tasteten uns langsam in  ein Boot hinein und fuhren einen Fluss innerhalb der Höhle entlang,  bis wir sie entdeckten. Die Glühwürmchen. So viele, dass man hätte denken können, man betrachte einen riesigen Sternenhimmel. Einfach atemberaubend! Aber wisst ihr überhaupt, was Glühwürmchen sind? Sicher meint ihr es zu wissen. Vielleicht denkt ihr an die kleinen, fliegenden Insekten,  die nachts so schön leuchten. Nein, nein. Das sind fire flys. Hier geht es aber um Glowworms. Genauer gesagt, für die Biologen unter euch, um die Arachnocampa Luminosa (= spinnenähnliche, Licht erzeugende Larve), eine Glühwürmchenart, die nur in Neuseeland heimisch ist. Man stelle sie sich folgendermaßen vor: Man nehme einen Regenwurm, mache ihn durchsichtig, ziehe ihn lang, sodass er ganz schmal wird, und gebe ihm dann die Fähigkeit, als Larve an einem bestimmten Körpersegment zu leuchten, um damit Nahrung in Form von anderen Fluginsekten anzulocken.
Zum Überleben benötigt das Glühwürmchen ein ganz spezielles Habitat: Feuchtigkeit, damit es nicht austrocknet; eine geschützte Fläche, an der es hängen und seine klebrigen, spinnenwebähnlichen Angelschnüre (siehe Bild) aufhängen kann; eine windstille Atmosphäre, damit die Leinen sich nicht verwirren; Dunkelheit, um sein Licht leuchten zu lassen und Nahrung anzulocken; sowie reichlich Insekten zur Nahrung, die sich in unterirdischen Gewässern finden lassen.
Ein erwachsenes Weibchen legt ca. 120 Eier. Nach ungefähr 20 Tagen schlüpfen daraus die Larven. Die geschlüpften Larven bauen ein Nest, hängen Schnüre aus und essen, essen, essen. Insekten bleiben an den Schnüren genauso hängen wie an Spinnenweben - sie sind mit Klebstoff bedeckt, woran Insekten hängen bleiben, welche verspeist werden. Trotz ihrer geringen Größe von gerade einmal 3mm geben die Larven bereits ein sichtbares, und für uns Menschen wunderschön aussehendes Licht ab. Nach neun Monaten entwickelt sich dann eine Puppe, die man ungefähr mit dem Puppenstadium eines Schnetterlings vergleichen kann. Nach 13 Tagen entspringt daraus ei  erwachsenes Insekt; es ähnelt einer großen Mücke und lebt nur wenige Tage. Man sieht also, der Abgang des Glühwürmchens ist sowohl unspektakulär als auch tragisch. Für uns spannend ist nur ihre Jugendzeit, in der sie uns solch eine Freude bereiten. Eine wunderschöne Tour!
Anschließend genossen wir dann, anlässlich meines Geburtstages, selbst gebackene Brombeer-Muffins im Hostel, Pizza beim Italiener und Wein bei einem Film. Es war, trotz eines unschönen, persönlichen Ereignisses, ein echt schöner Tag mit Lisa und Stephan, wofür ich ihnen auch sehr dankbar bin. Wir haben uns quasi gesucht und gefunden! :)
Aber unser Wochenende war ja noch nicht vorüber. In der Nacht zum Sonntag wurden die Uhren umgestellt, am Morgen verließen wir dann unsere unbequemen Betten und durchliefen mit zwei anderen Backpäckermädchen einen Bushwalk. Es ging über wackelige Brücken, durch schlammigen Boden und natürliche Tunnel, über Hügel in Höhlen und durch Buschwald. Ein unheimlich schönes Erlebnis!
Dann ging es zurück nach Tauranga. Morgen muss kch wieder arbeiten, denn die Kinder meiner Au Pair Familie haben Ferien. Ich grusel mich jetzt schon vor den kommenden zwei Wochen. Aber am nächsten Wochenende reisen Lisa und ich wieder irgendwo hin und berichten dann wieder fleißig von unseren Erlebnissen.
Bis dahin liebe Grüße,
Eure Christina :)

Mittwoch, 18. September 2013

Traffic & bread

Halli hallo :)
Heute war mein "lang ersehnter" 9h-Arbeitstag! Und der fing schonmal gut an. Nämlich mit Fahrunterricht. Wie schon erwähnt,  fahren die Neuseeländer, wie es mein Gastvater Chris beschrieb, "auf der falschen Seite" - nämlich links. Yay. Und da Lisa und ich die Kinder in Zukunft zur Schule bringen und sie von dort auch wieder abholen müssen, bekam ich heute meine erste Fahrstunde für den neuseeländischen Linksverkehr.
Tja, was soll ich sagen? Es war ... interessant. Der Aufbau des Autos ist eigentlich fast gleich. Die Gänge der Schaltung sind an der gleichen Stelle; Bremse, Gas und Kupplung sind auch an der gleichen Stelle. Der einzige Unterschied ist eigentlich, dass sich das Lenkrad auf der rechten Seite befindet. Wichtig beim Fahren ist, so hat es mir Chris beigebracht, dass man immer nahe der Mittellinie bleibt, sodass der Beifahrer rechts nicht in den Graben rutscht.
Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, links zu fahren (was höchstens zwei Minuten dauert), denkt man sich: "Hey, das war's schon? Ist ja voll einfach!" Und dann kommt man in einen Kreisverkehr. Oh ja, die Neuseeländer haben auch Kreisverkehre. Und wer denkt, Wernigerode sei voll davon, sollte einmal nach Tauranga reisen! Allein auf dem Weg zur Schule der Mädchen fuhr ich durch ca. 5-6 Kreisverkehre. Und die meisten davon sind riesig groß, zweispurig und ganz merkwürdig ausgeschildert. Auch habe ich bis jetzt noch keine Logik in der Blinktechnik der Neuseeländer gesehen. Beim links Einfahren in den Kreisel blinken sie rechts, um dann zum Ausfahren wieder links zu blinken. Okay, letzteres ist verständlich, aber das rechts Blinken brauchen wir Deutschen doch auch nicht!? ^^ Naja, egal. Meine erste Fahrt haben Chris, das Auto (alias "the green machine") und ich jedenfalls unbeschadet überlebt. Jetzt können Lisa und ich die Straßen unsicher machen! :)
Danach gab es nicht so viel zu tun (Eden, die Kleinste, schlief und das Aufräumen war schnell getan), also schlug Chris vor, wir könnten uns in der Küche austoben. Und was kam uns als erstes in den Sinn? Deutsches Brot backen! Schon in der ersten Woche hatte ich eine nette Unterhaltung darüber mit einer Backpackerin, die zu der Zeit schon wieder kurz vor ihrer Abreise stand. Sie hatte mich ernst angesehen und gesagt: "Hier in Neuseeland backt jeder Deutsche irgendwann sein eigenes Brot."
Wenn man immer dieses olle Weißbrot isst, vermisst man früher oder später das dunkle Brot, das man als Kind so sehr verschmäht hat. Und ich muss zugeben: immer, wenn ich hier in Tauranga an einer "Bakery" vorbei laufe, denke ich mir: das muss ein schlechter Scherz sein. Darin gibt es nur Weißbrot und Törtchen. Die Neuseeländer sollten einmal in eine deutsche Bäckerei hineinspazieren!
Also durchwühlten wir Laras Küche und backten uns ein Brot. Besser gesagt, das war unser Plan. Dummerweise besitzt sie aber nur das normale und kein Vollkornmehl, wodurch unser so lang ersehntes Brot dann doch kein richtiges wurde, sondern eher ein Weißbrot, getarnt als ein dunkles.
Nächstes Mal wird es dann aber perfekt!

Der Grund, warum ich heute so lange arbeiten muss, ist, dass Chris und Lara einmal die Woche eine date night haben. Sie gehen dann abends aus und wir passen auf die Kinder auf. Sie dürfen eine Stunde länger aufbleiben und einen Film sehen, Popcorn (salzig, ih gitt) inklusive. Aber zu zweit ist diese Hürde überwindbar.
Auch sind die vier Mädels gar nicht so anstrengend. Sie sind höflich, humorvoll und sie haben uns schon ins Herz geschlossen... :)

Es wird jetzt übrigens merklich Frühling. Gestern hat die Sonne den ganzen Tag geschienen und von nur 2h  auf dem Spielplatz hatte Lisa einen leichten Sonnenbrand. Die Sonne ist hier echt aggressiv...

Bis zum nächsten Mal!

Da war es noch nicht im Ofen, das gute Stück...

Montag, 16. September 2013

"Glück ist nur echt, wenn man es teilt!"

An dieses Zitat musste ich in den letzten Tagen oft denken. Ich weiß nicht, ob irgendjemand von euch "Into the Wild" gesehen hat, daher kommt nämlich der Spruch. Ich hab da mal eine kurze Zusammenfassung des Films herausgesucht:

"Christopher McCandless ist 22 Jahre alt, als er eines Tages aus seiner wohlhabenden Familien-Vorort-Idylle ausbricht. Direkt nachdem er sein Studium abgeschlossen hat, verbrennt er heimlich all seine Papiere, Geld und spendet seine 24000 Dollar Ersparnisse einer Wohltätigkeitsgesellschaft. So fährt er dann einfach los mit seinem alten Auto, bis dieses in einem regnerischen Gebiet kaputt geht. Weiter geht es für ihn dann zu Fuß und per Anhalter. Er legt sich das Pseudonym "Alexander Supertramp" zu, um auf seinen Reisen unerkannt zu bleiben und um das Gefühl der Freiheit zu wahren, das er nun hat. Meist ohne viele menschliche Kontakte, meist ohne Zivilisation. Bis er sein Ziel, Alaska, erreicht hat, arbeitet er an verschiedenen Orten und lernt auch viele verschiedene Menschen kennen, die ihn schnell lieb gewinnen und ihn am liebsten gar nicht mehr gehen lassen würden. Aber Chris bindet sich an niemanden und will nur vergessen. Zog er doch hauptsächlich aus in die Welt, um sich von allen Besitztümern und vor allem von seinem zerrrütteten Elternhaus loszusagen."

Ich möchte euch lieber nicht verraten, wie der Film endet. Seht ihn euch lieber mal an. Aber ich kann euch sagen, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht und er mich sehr beeindruckt hat. Vielen Dank, Stephan, dass du uns diesen Film gezeigt hast!
Das Ende lehrt einen: man muss sein Glück mit anderen teilen, damit es vollkommen ist. Und genau das tu ich auch. Meinen Traum vom Reisen teile ich mit der lieben Lisa. Meine Erlebnisse teile ich danach immer mit euch (sofern es euch überhaupt interessiert^^). 
Tja, wo hat mich die Reise nun hingetrieben? Ihr erinnert euch? Wir haben fleißig eine Arbeit in Tauranga gesucht. Leider vergeblich. Irgendwie wollte uns kein Café haben, da momentan keine Touristensaison war. Fruit picking season allerdings auch nicht. Was macht man also als Backpäckermädchen, wenn man keine "seasonal work" bekommt? Genau. Man wird Au Pair. Man kümmert sich um Kinder von Familien, die entweder zu viel Arbeit oder zu viele Kinder haben. Lisa und ich fanden also BEIDE einen Au Pair Job in derselben Familie.
Die Familie Castle kam vor 2 Jahren aus Kalifornien nach Neuseeland, da sie ihre drei Kinder nicht in dem sich ständig ins negativ verändernden Amerika aufwachsen lassen wollten. Kaum waren sie nach Tauranga gezogen, bekamen sie eine, wie Lara, die Mutter, es nannte, "Kiwi surprise"; ein weiteres Kind. Nun hatten sie vier kleine Mädchen (mittlerweile 8, 6, 3 & 1 Jahr alt) und begannen, die Hilfe von Au Pairs anzunehemen. Zwei Au Pairs zu haben, hat den entscheidenden Vorteil, dass die Kinder rund um die Uhr beschäftigt werden. So muss Lisa immer früh aufstehen und die zwei ältesten (Isabella & Ondine) zur Schule bringen, ich kümmere mich vormittags und Lisa nachmittags um die jüngeren (Carrera & Eden) und ich helfe abends dann wieder mit dem Abendessen. Alle zwei Wochen haben wir beide Samstag und Sonntag frei, ansonsten arbeite ich Samstag Vormittag und habe dann den Montag frei, während Lisa Samstag und Sonntag frei hat und Montag wieder arbeiten muss. Was bedeutet, dass wir an den "kurzen" Wochenenden Kurztrips machen, an den "langen" aber etwas weiter weg fahren können. Wir haben dafür sogar ein Auto zur Verfügung bekommen (insofern wir lernen, auf der falschen Seite zu fahren - ja, Neuseeland hat Linksverkehr! :/ ). Dieses Wochenende fahren wir vielleicht nach Hamilton, nächstes  (am "langen" Wochenende), wenn ich Geburtstag habe, zu den Waitomo Caves, wo man Höhlentouren machen kann und es Glühwürmchen gibt :)
Insgesamt bleiben wir ca. 3 Monate bei der Familie. Dann habe ich genug Geld zusammen gespart, um den Rest meiner Reise zu finanzieren. Und ich bekomme alles, was ich wollte. Ich bin in Neuseeland, mache Work&Travel, lerne dadurch die Kiwikultur kennen, wohne aber bei einer amerikanischen Familie, wo ich Au Pair mache und lerne gleichzeitig noch die amerikanische Kultur kennen. Der Nachteil ist, ich lerne statt des Kiwi-Englisch das amerikanische Englisch, der Vorteil ist, ich darf Ende November mein erstes Thanksgiving feiern!! :)

Bis bald,
Eure Christina :)